BILDLICHE AUSDRÜCKE

In diesem Workshop erfahren und experimentieren die Jugendlichen verschiedene Motive/Themen, ihre eigenen Phantasien und Konzepte zu entwickeln, bildlich umzusetzen und sich auf kreative Weise auszudrücken.

Zuerst werden den Teilnehmern/innen die Grundlage der Fotografie wie: Hintergrund, Vordergrund, Kontraste, Schatten, Spiegelung, usw. vermittelt. Dann erproben sie unterschiedliche Arten der Fotografie und auch an verschiedenen Orten/Räumen zu fotografieren.

Das Projekt „bildliche Ausdrücke“ wird gefördert von KulturGUT e.V. und Vielfalt gefällt! 60 Orte der Integration. Ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit dem Ministerium für Integration.




AUGENBLICKE

8 Frauen aus unterschiedlichen Ländern, die schon lange in Deutschland leben, erfahren in „AUGENBLICKE“, Wokshop Theater- Fotografie, ihre eigene Lebenswelten und der anderen kennenzulernen und sich zugleich ihres eigenen Prozesses bewusst werden, sich in der Gesellschaft in Bilder einzufangen.

Mit Theaterübungen werden die Frauen sich geistig, körperlich und persönlich besser kennenlernen. Nach diesem Prozess werden sie sich von künstlerischen und persönlichen Themen/Motiven, wie „Lebensträume“ oder ihrer inneren Welt zum Selbst-Fotografieren inspirieren lassen. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit in Bildern ihrer Lebensgefühle und Gedanken auszudrücken. Dieses Projekt fördert auch den interkulturellen Austausch zwischen den Frauen.

Teilnehmerinnen: Olga Aster (Russland), Sueli de Souza Santos (Brasilien), Ayse Gül (Türkei), Qin Hu (China), Sabina Mammadova (Aserbaydschan), Vasana Sinpho (Thailand), Paula Vilchez García (Spanien), Gissela Yovera de Knorr (Peru).

FOTOPROJEKT KINDER-ARMUT

Im Rahmen dieses Projekts setzten sich die Schüler/Schülerinnen mit dem Thema in ihrer Lebensumwelt auseinander. Ihre Gedanken zu diesem Thema drücken sie in Fotografien bildlich und mit kurzen Texten auch verbal aus.

Ihre Ideen und Meinungen spiegeln ein vielfältiges Verständnis von Kinder Armut, das über den rein finanziellen Aspekt hinausgeht.

FOTOPROJEKT: CINE LATINO FILMFESTIVAL 2014

Die Neuntklässlerinnen haben die Erfahrung gemacht, wie ein Filmfestival wahrgenommen werden kann. Ein Filmfestival mit seinen verschiedenen Facetten und den vielen Inspirationen, die sie dazu bewegten, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln.

Die Schülerinnen haben mehr Bewusstsein für die verschiedenen visuellen Perspektiven von Räumen entwickelt und auch mit den verschiedenen Effekten, die sich durch Licht und Spiegelungen formen.

Mit den Porträts der Personen, die in einem Kinobetrieb arbeiten, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich in einem Festival engagieren und des Regisseurs zeigen sie die Gesichtsausdrücke, Gesten und Momente in ihrem Alltag bei der Arbeit.

EIN ANDERER BLICKWINKEL AUF UNSERE LEHRER

Durch dieses Projekt sind die Schüler der Klasse 8 den Lehrern und Lehrerinnen näher gekommen und haben sie von einer anderen Seite erfahren und kennengelernt.

Dieser Prozess begann mit der Auswahl der Lehrer/innen, welche die Schüler interviewen und fotografieren wollten. Dann wurde im Unterricht informiert, wie Interviews durchgeführt werden können. Für die Interviewfragen wurde aus den Vorschlägen der Schüler/innen eine Struktur erarbeitet. Ebenso wurden die Schüler/innen über Aufnahmetechniken unterrichtet und haben Fotografieren geübt. Danach haben sie die betreffenden Personen interviewt und porträtiert.

Diese Ausstellung wird die Porträts in Schwarz/Weiß und die Zusammenfassung der jeweiligen Interviews präsentieren.

Erfahrungen der Schüler/innen durch das Projekt:

"Es war sehr interessant, einen Lehrer/in, den/die man seit Jahren aus dem Unterricht kennt, näher nach Dingen en aus seinem/ihrem Leben zu fragen. Man lernt ihn/sie von einer anderen Seite kennen."

"Wir haben das Projekt interessant, spannend und lustig gefunden und auch die Kombination aus Interviews und Fotografie war eine neue Erfahrung für uns.“

ESENCIA

Esencia handelt sich um ein Fotografieprojekt mit Porträts in Schwarz/Weiß von 20 bi-nationalen Jugendlichen aus Tübingen. Die Porträts werden ergänzt durch jeweils selbstverfasste Texte mit ihren persönlichen Erfahrungen über das Aufwachsen in einer interkulturellen Familie.

Mit dem Projekt Esencia verfolgte ich hauptsächlich ein Ziel: Das Bewusstsein zu schaffen über die derzeitige Rolle, Beiträge und die zukünftige Bedeutung von bi-nationalen Jungendlichen in der deutschen/Tübinger Gesellschaft.

DESTINO

Dieses Fotoprojekt hat das Ziel, jene lateinamerikanischen Frauen zu würdigen, die sich aus verschiedenen Gründen entschieden haben, in Deutschland zu leben.

Zwischen uns existiert ein Band, nicht nur aufgrund der Herkunft, sondern auch durch den Prozess des sich Zurechtfindens in einer neuen Gesellschaft, sei es auf der Ebene der Sprache, der Kultur, der Arbeit oder des Fühlens. Wir überlegten gemeinsam, an welchen Orten die Fotos gemacht werden sollten. Ich wollte die Frauen dort fotografieren, wo diese sich selbst am liebsten sahen, wo ihr „Ich“ am ehesten sichtbar wird. So konnte ich als Fotografin teilhaben an ihren Leben, ihren Arbeitsstellen, ihren Lieblingsorten; das konnte zu Hause, beim Kochen sein oder beim Spaziergang im Wald.

Wichtig für die Auswahl der Fotos waren bestimmte und die besonderen Momente, die während ihrer Begegnungen eine wesentliche Rolle gespielt haben, ebenso die typische Gesten oder Gesichtsausdrücke der Frauen einzufangen zu werden. Es ging ihr nicht nur darum die Frauen in ihrer Lebenswelt zu fotografieren, sondern die Frauen in ihren gegenwärtigen DESTINO zu zeigen.

Jede Frau stellt sich in Form eines individuellen Textes vor. Sie erlauben uns einen Einblick in das Leben oder die Gedanken der einzelnen Frauen. Ich habe mit diesem Projekt erfahren, dass der Prozess sich in einem anderen Land wohl zu fühlen viele Jahre oder in manchen Fällen ein ganzes Leben lang andauern kann.





copyright Natalia Zumaran